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  Haslhof 22.10.2017 04:21 (UTC)
   
 

Haslhof (1570 m)

Der Haslhof liegt - wie die im Vorjahr beschriebenen Lichtenberger Höfe - am Nordhang des Vinschgaus, ziemlich genau oberhalb der Stadt Schlanders. Hoch zu diesem bewirtschafteten Hof führt eine 9 Kilometer lange Straße, auf der fast genau 800 Höhenmeter zu überwinden sind. Ein ganz schöner Brocken also, zumal sich dem Recken zwischendurch einige enorm steile, aber zum Glück kurze Rampen in den Weg stellen. Was das Ganze aber trotzdem zu einem tollen Fahrspaß macht, ist der fast völlig fehlende Autoverkehr sowie ein über weite Strecken hervorragender Straßenbelag. Im Mittelteil ist ein mehr als 2 Kilometer langes Stück sogar komplett neu asphaltiert (August 2014).

Nachdem ich mich - von Prad kommend - mehr als 15 km auf der vom motorisierten Verkehr geplagten Vinschgauer Hauptstraße dahingequält hatte, bog ich auf der Höhe von Schlanders rechts nach Göflan ab (ausgeschildert). Nun gings erstmal bergab, ich durchfuhr das Dorf auf der verwinkelten Hauptstraße und stieß schließlich auf den Bahnübergang der Vinschgaubahn. Hier beginnt der Anstieg. Der Haslhof ist nicht explizit ausgeschildert; man muss dem Wegweiser "Nördersberg" folgen.


Die ersten 500 Meter sind wirklich steil.


Bahnübergang in Göflan



Bei diesem Wegweiser beginnt der Anstieg



Und sofort gehts mit zweistelligen Steigungsprozenten los...



Das Ende der ersten Rampe von oben
 
Schnell gewinnt man an Höhe, und immer wieder durchquert man Apfelplantagen. Zum Glück legt sich die Straße dann merklich zurück, sodass ich nach der ersten Kraftanstrengung erstmal durchschnaufen konnte.

Mehr und mehr lösen Wald oder auch Almwiesen die Apfelplantagen ab.


Flachstück zwischen Apfelplantagen



Nächste Rampe



Einzelne Gehöfte
Immer wieder ergaben sich tolle Blicke nach unten. Erstaunlich, wie schnell ich an Höhe gewonnen hatte.


Toller Blick nach unten (Schlanders)...



...und nochmal (2 Kehren später)
Weiter oben  dann eine wirklich positive Überraschung: Der Straßenbelag wurde immer besser; ein ca. 2 km langes Stück war sogar vollkommen frisch asphaltiert. Dies ließ dann auch die Strapazen vergessen, denn im Schnitt ist dieser Anstieg 9 % steil, was den Schweiß in Strömen fließen ließ. Auch sorgten viele Kehren (insgesamt 16) für Abwechslung.

Traumhafter Straßenbelag
Schließlich war ich oben angekommen. Erfreulicherweise war der Haslhof bewirtschaftet, sodass mir eine wohlverdiente Pause bei Cappuccino und Apfelstrudel vergönnt war. Auch die Kinderfreundlichkeit hinterließ einen sehr positiven Eindruck.


Das Ziel auf 1570 m Höhe - bewirtschaftet!



Mit Kinderspielplatz...



...und XXL-Open-Air-Puppenstube



Blick runter ins Vinschgau

Die Abfahrt nutzte ich dann für Fotos. Wegen der schmalen Straße und teilweise engen Kehren darf man sich nicht vom guten Straßenbelag zum zu schnellen Fahren verleiten lassen.

Auf diesen Anstieg kam ich eigentlich nur durch einen Eintrag im Quäldich.de-Tourenplaner. Es war ein Volltreffer - selten hat Bergauffahren so viel Spaß gemacht wie hier. Und es hatte seinen sportlichen Wert: Mit seinen 820 Höhenmetern auf 9 Kilometer kann die Auffahrt zum Haslhof mit vielen namhaften Alpenpässen mithalten.



Höhenprofil

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  Letztes Update: 02.10.2017
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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