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  Passo del Ballino (2007) 16.12.2017 05:21 (UTC)
   
 

Passo Ballino (750 m)

Den Passo Ballino kennt wahrscheinlich von seinem Namen her kein Mensch. Auch wenn der Giro 2007 über diesen "Pass" führte, ist dieser Anstieg doch wohl eher durch seine Streckenführung vom Gardasee hinauf zum Tennosee bekannt als durch den Namen seiner Passhöhe (den er durch das ihm vorgelagerte Dorf erhielt).
Mit seinen 750 Metern ist der Ballino bestimmt kein Riese, und da diese knapp 700 Höhenmeter über fast exakt 15 Kilometer verteilt sind, ergibt sich eine Durchschnittssteigung von 5 %, was ja wirklich alles andere als furchterregend ist.
Und so präsentierte sich diese Auffahrt von Riva aus, die ich gemeinsam mit Ronald bestritt, dann auch. Gleich hinter Riva passierten wir den Wasserfall von Varone (gräßlich touristisch ausgebeutet), um dann in vielen Serpentinen durch mehrere Dörfer hindurch zur Ortschaft Tenno zu radeln. Es wurde nie richtig schwer, es blieb immer Zeit für ein Pläuschchen, und das kleine Kettenblatt brauchten wir überhaupt nicht. Nach unten erfreuten wir uns ständig an schönen Ausblicken, und in den Dörfern Tenno (mit seiner uralten Burg) und Ville del Monte fühlten wir uns um Jahrzehnte zurückversetzt.


Blick hinunter auf Riva mit dem Gardasee und Monte Baldo (im Hintergrund)
 
Dann wurde es erstmal ganz flach. Wir passierten den Tennosee (türkisblaues Wasser; beliebter Badesee) und nahmen die letzten 5 Kilometer zur Passhöhe in Angriff. Jetzt gabs keine Serpentinen mehr, kurzfristig gings sogar bergab...also insgesamt kein Problem.
Dachten wir zumindest, bis es zu donnern begann. Hinter unserem Rücken hatte sich ein Gewitter zusammengebraut, aber wir fuhren dennoch bis zum Pass hinauf.

ein Bild
Die Straße vom Pass hinunter zum Dorf Ballino. Die drohenden
Gewitterwolken sind bereits deutlich zu sehen.

Nur schnell ein paar Fotos, dann wieder mit Volldampf bergab.

ein Bild
Ronald am Passschild

Wir fuhren dann nicht mehr die gleiche Strecke zurück, sondern bogen beim Tennosee rechts ab zum Dorf Pranzo (urig!). Dort öffnete dann der Himmel seine Schleusen, und wir erlebten eine ordentliche Dusche. Und mussten langsam fahren, denn die Bremsen packten wegen des Wassers nur sehr verhalten. Die zwischenzeitlich aufkommende Idee, anzuhalten und abzuwarten, verwarfen wir, und das zum Glück. Das Gewitter verstärkte sich nämlich noch, und dann wäre es eventuell wirklich unangenehm geworden.
So kamen wir platschnass, aber unversehrt in Riva an.
Kurzes Fazit: Wenn man den zeitweise starken Autoverkehr (auf der Tennostrecke) mal beiseite nimmt, ist vor allem der Weg hinauf zum Tennosee eine lohnende Radtour, die man auch mit wenigen Trainingskilometern schaffen sollte. So richtig steil wird es nie, und durch die vielen Kehren kommt keine Langeweile auf. Der Tennosee ist super; mehrere Cafés laden hier zum Verweilen ein. Die weiteren 5 Kilometer hinauf zum Pass sind lediglich eine kleine, wenig anstrengende Zugabe.

Update 2016: Mittlerweile gehört die Fahrt hoch zum Ballino zum Standardrepertoire eines jeden Gardaseeurlaubs. Im Jahr 2016 habe ich erstmals die Anstiegsvariante über Pranzo gewählt. Sie ist die schönere, da viel weniger motorisierter Verkehr herrscht und sich der Straßenbelag in einem hervorragenden Zustand präsentiert.

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  Letztes Update: 02.10.2017
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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