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  Forcella di Monte Rest 22.10.2017 04:26 (UTC)
   
 

Forcella di Monte Rest (1076 m)

Forcella di Monte Rest (kurz auch Passo Rest) liegt in den Karnischen Alpen und übertrifft mit seinen 1076 Metern Höhe unseren Schneeberg gerade mal um lächerliche 25 Meter. Was diesen Pass für mich dennoch so interessant machte, war die räumliche Nähe (nur eine knappe Stunde Fahrzeit mit dem Auto) zu meinem Urlaubsort Lignano, der landschaftliche Reiz sowie die Verkehrsarmut. Autos und Motorrädern begegnet man hier nämlich kaum. Und selbstverständlich übte dieser Pass auch einen sportlichen Reiz auf mich aus, waren doch vom Startort Maniago auf knapp 30 km fast 1000 Höhenmeter zu überwinden, davon allein 800 auf den letzten 11 Kilometern.
Mein Auto stellte ich in Fanna, einen Ortsteil von Maniago, ab. Der Parkplatz ist leicht zu finden und offensichtlich immer frei.



Die ersten Kilometer radelte ich auf flacher Straße zum Ort Meduno. Dort ist der Pass bereits ausgeschildert.



Wellig gings weiter, durchs romantische Tal des Flusses Meduna, der weiter oben zu einem langgestreckten See, dem Lago dei Tramonti, zur Stromgewinnung aufgestaut wurde. Die Straße, sehr gut ausgebaut und mit fast durchwegs gutem Belag, schmiegt sich ans Ufer des Sees, inmitten der wilden Landschaft der Karnischen Alpen.


Gut ausgebaute Straße in wildromantischer Landschaft


Lago di Tramonti


Kurz vor dem netten Städtchen Tramonti di Sotto verlangte ein kurzer Zehnprozenter erstmalig etwas kräftigeres Pedaltreten.
So richtig los gings aber erst hinter Tramonti di Sopra, das knapp 20 km von meinem Startort entfernt lag. Die bis dahin gut ausgebaute Straße wird schlagertig schmaler, taucht in den Wald ein und führt in sage und schreibe 27 Kehren zur Passhöhe. Ausblicke hat man so gut wie keine; andererseits spendete der Wald fast durchwegs Schatten, was aufgrund der hohen Temperaturen jenseits der 30 Grad mehr als willkommen war. Die Steigung beträgt dabei durchweg um die 8 %, was zwar nicht unbedingt furchterregend ist, aber auf die Dauer doch ganz schön schlauchte. Durch die zahlreichen Serpentinen konnte ich mich auf kurzen Abschnitten aber immer wieder kurz erholen.
Erst weit oben wird der Wald lichter und ich konnte einen Blick nach unten erhaschen. Wo verläuft hier wohl die Straße?



Durch dieses Tal zieht sich die serpentinenreiche Straße


Die unscheinbare Passhöhe war dann schnell erreicht.


Der Scheitelpunkt


Passfoto, wenige huntert Meter unterhalb der eigentlichen
Passhöhe

Obwohl der Passo Rest eigentlich ein eher "kleiner" Pass ist, brachte er mich an diesem Tag doch fast an die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit. Hitze und Trainingsrückstand ließen dann auch mein Vorhaben, noch die benachbarte Forcella di Pala Barzana zu befahren, platzen, und ich fuhr nach einem kleinen Schlenker über Navarons und Poffabro (der mir allerdings nochmals über 400 Höhenmeter bescherte) auf direktem Weg hinunter nach Maniago. Achtung: Ein in der Karte nicht verzeichneter, 2 km langer Tunnel ist zwar beleuchtet; ihn zu durchfahren ist aber alles andere als ein Genuss.


Höhenprofil

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  Letztes Update: 02.10.2017
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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