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  Monte Cesen 20.09.2018 21:08 (UTC)
   
 


Monte Cesen (Malga Barbaria) (1400 m)

Der Monte Cesen liegt in den bellunesischen Voralpen und ist sozusagen der östliche Nachbar des von mir bereits mehrfach befahrenen Monte Grappa. Von diesem ist der durch den Fluss Piave getrennt. Vom mächtigen Nachbarn uinterscheidet ihn nicht nur die Höhe (250 m niedriger), sondern auch die Tatsache, dass man seinen Gipfel nicht auf asphaltierter Piste erreichen kann. Auf ca. 1400 m Höhe ist bei der Malga Mariech Schluss mit rennradtauglicher Straße; ca. 1 km vorher befindet sich mit der Malga Barbaria eine zweite Einkehrmöglichkeit, bei der ich den Anstieg beendet habe.
Sehr schön gestaltete sich die Anfahrt mit dem Auto. Von der Ausfahrt Vittorio Veneto Süd musste ich noch ca. 20 km Richtung Westen fahren, durch eine herrliche Weinbaulandschaft mit putzigen Ortschaften. Die Straße oft von Akazien oder Zypressen gesäumt, Sonnenschein, dazu die Musik von Ambros, STS & Co. aus den Lautsprechern....super!
Kurz vor der Proseccostadt Valdobbiadene (in welcher der 17 km lange Anstieg beginnt) stellte ich im kleinen Ort Santo Stefano das Auto ab. Nach kurzem Hinunterrollen nahm ich im Ortszentrum von Valdobbiadene den Monte Cesen in Angriff.


Sehr gute Ausschilderung

Zuerst fuhr ich in der Ortschaft bei problemloser Steigung bergauf und erreichte bald die Kirche San Floriano. Sehr schön die zypressengesäumte Straße; über Schatten war ich bei 35 Grad sehr dankbar!


Kirche San Floriano von oben


Zypressengesäumte Straße

In lang auseinandergezogenen Kehren ging es nun Kilometer um Kilometer bergauf. Trotz moderater Steigung (eigentlich immer unter 10 %) floss der Schweiß in Strömen; zum Glück spendete der Wald, der die Zypressen mittlerweile abgelöst hatte, immer wieder Schatten. Irgendwann wurde der Baumbestand dann aber lichter, dafür wurde ich mit tollen Ausblicken nach unten und oben belohnt. Auch mein Ziel - der mit hässlichen Antennen verunstaltete Monte Barbaria - kam ins Blickfeld.


Der Monte Cesen


Monte Cesen (links) und Monte Barbaria (rechts)


Blick ins Piavetal


Der Monte Grappa - im Dunst

Nach etwa 10 km flachte die Straße dann hinter der Ortschaft Pianezze immer mehr ab, und auf 3 km ging es sogar teilweise wieder bergab. An diesem Tag waren dort Waldarbeiter beschäftigt, die Schneebruchfolgen beseitigten. Kaum zu glauben, dass es an diesem Ort überhaupt Schneefälle gibt...
Eine letzte Kehre leitete dann 3 wirklich steile Schlusskilometer ein. Da die Straße überwiegend gerade verlief, bedeutete das wirklich eine Überwindung. Doch die Antennen kamen schneller näher als befürchtet, und nach einer steilen Linkskurve stand ich unverhofft vor meinem Ziel.

 

Geschafft: Malga Barbaria und der Monte Barbaria mit seinen
hässlichen Antennen


Fazit: Ein anspruchsvoller, langer Anstieg mit über 1200 Höhenmetern, der im unteren Bereich dazu verleitet, zu schnell anzugehen. Dies rächt sich dann im doch recht steilen Schlussstück. Der Belag ist über weite Strecken gut, motorisieren Verkehr gibt es kaum. Leider werden die Ausblicke - wie beim Monte Grappa - oft durch Dunst getrübt.



 
  Letztes Update: 02.09.2018
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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