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  Fedaiapass 15.11.2018 15:09 (UTC)
   
 

Passo Fedaia (2057 m)

Der Fedaiapass liegt am gleichnamigen See am Fuße der Marmolada, des höchsten Berges der Dolomiten, der dazu noch vergletschert ist. Wir fuhren ihn sozusagen als Warmhaltetour zwischen den schweren Runden zum Stilfser Joch und um das Sellamassiv herum. Für sich alleine ist der Fedaia von seiner Westseite keine wirklich harte Prüfung (die Ostseite dagegen ist mit Steigungsprozenten bis 16 % ungleich schwerer), aber 5 Kilometer mit Steigungsprozenten von 7 bis 10 brachten uns allemal ins Schwitzen.
Wir starteten in Canazei, einem Städtchen am Fuße des Pordoijochs (oder des Sellajochs, wie man will; die ersten 6 Kilometer der beiden Passstraßen sind identisch). Hier ist es wie in allen Orten rund um das Sellamassiv: Autos und Motorräder, wohin man schaut; die meisten leider in Betrieb.

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Da gehts hin...Das Ausgangspanorama in Canazei für unsere Tour zum Fedaia

Zum Glück ließ die Verkehrsdichte nach, als wir aus Canazei draußen waren.
Die ersten fast 7 Kilometer rollten unsere Räder fast von selbst. Wir passierten die Ortschaften Alba und Penia, und die Steigung überschritt nur selten einmal die 5-Prozent-Marke. Manchmal war es auch ganz flach. Dann aber änderte sich die Szenerie: Fuhren wir bislang im Tal, bugsierten wir uns über 4 Serpentinen bei schlagartig steiler werdender Straße hinauf an den Hang. Die Straße, durchwegs in gutem Zustand und recht breit, ließ sich aber auch hier noch hervorragend befahren. Bei nicht nachlassender Steigung passierten wir einige Galerien und einen längeren, unbeleuchteten Tunnel (für Nachahmer: Batterielicht mitnehmen!). Das wars dann aber auch schon, denn die restlichen knapp 3 Kilometer bis zur Passhöhe verlaufen völlig eben am Fedaiasee entlang.
Das Panorama hier oben war super. Der türkisblaue See, der von den Schmelzwassern des Marmoladagletschers gespeist wird (und - was sehr selten ist - zwei Staumauern besitzt), der Gletscher, die bizarren Felsformationen...

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Der Fedaiasee


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Der Marmoladagletscher. Auch er verliert ständig an Größe.

Auch war auf der Passhöhe absolut nichts los. Selbst das Lokal war geschlossen. Aber das alles muss ja kein Nachteil sein.

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Das obligatorische "Passfoto"

Wir fuhren dann die gleiche Strecke wieder zurück hinunter nach Canazei. Wegen der gut ausgebauten Straße konnte man es schön laufen lassen. Gegen Ende gabs dann noch was zum Schmunzeln: Wir gerieten in ein Radrennen (fuhren natürlich genau in die "verkehrte" Richtung), das in Canazei dann zum absoluten Verkehrsinfarkt führte. Nicht nur wegen der fehlenden Startnummern waren wir aber eindeutig als "Fremdlinge" auszumachen...
Fazit: Fedaia - gut geeignet für eine schöne Vor- oder Nachmittagstour, wenn man sich oben am See etwas aufhalten möchte.
Für sich alleine ist der Pass vor allem für ambitioniertere Fahrer kein Problem. Da man ihn aber in längere Rundtouren einbauen kann (dann aber nicht vom Osten anfahren!) und er durch landschaftliche Schönheit besticht, kann ich den Fedaiapass nur empfehlen.

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  Letztes Update: 29.10.2018
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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