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  Sarcatalrunde - erweitert (2018) 15.11.2018 15:13 (UTC)
   
 

Sarcatalrunde - erweitert

Ranzo - Sarche - Ponte Arche - Passo Duron- Passo Ballino (insgesamt 107 km und 1790 Höhenmeter)

Kein Zweifel: Dies war die Königsetappe des Jahres 2018. Auch wenn ich längere und auch deutlich schwerere Touren gefahren bin: Diese Runde bot landschaftlichen Genuss pur, beinhaltete 4 Anstiege (wobei zugegebenermaßen zwei davon wirklich einfach waren) und sieht auch in der Statistik richtig gut aus: Streckenlänge und Höhenmeter hatte ich in dieser Kombination bisher kaum einmal geschafft. Dazu herrschten schweißtreibende Temperaturen, was auch meinen Getränkekonsum in rekordverdächtige Dimensionen schraubte.
Start war am (zu!) späten Vormittag, auf dem Radweg von Torbole nach Sarche. Diesen habe ich bereits mehrfach beschrieben. Die Durchquerung des Maroche-Felssturzes mit einer putzigen 20%-Steigung bereitete mir auch diesmal Freude, ebenso die Fahrt entlang des wunderschönen Toblinosees unmittelbar hinter Sarche.
Wohin mich der erste Anstieg (Ziel: Das Bergdorf Ranzo) führen sollte, konnte ich bereits von Weitem erkennen.




Im Sarcatal, Blick auf Sarche. Deutlich ist im Felsen (Mitte) der Verlauf
der Straße nach Ranzo zu erkennen

Der Anstieg beginnt genau genommen im Ort Padergnone (von der Hauptstraße Richtung Vezzano links abbiegen!). Schnell erreichte ich den Ort Vezzano; in der Ortsmitte ist Ranzo ausgeschildert. Was nun, nach zunächst von niedrigem Buschwerk gesäumter Straße, folgte, war einer der spektakulärsten Abschnitte, die ich jemals gefahren war. Ausgesetzt und in steilstes Gelände trassiert, bot diese durchwegs asphaltierte Straße Aussichten vom Allerfeinsten, was allerdings ungeeignet für nicht Schwindelfreie ist. Dazu immer eine Steigung von 6 bis maximal 8 %, was flüssiges Kurbeln und Genuss ohne Grenzen ermöglichte. Ich glaube, die Fotos sprechen Bände. Schlicht und einfach großartig!

Beginn des Anstiegs am Ortsausgang von Vezzano



Deutlich ist der Straßenverlauf zu sehen


In den Felsen gehauene Straße mit kleinem Tunnel


Abenteuerlicher Straßenverlauf


Ein phantastischer Ausblick auf den Lago di Toblino (vorne), den
Lago de Cavedine (Mitte) und den Gardasee (im Hintergrund)


Der höchste Punkt dieser Strecke liegt bei ca. 780 Metern. Die letzten 2 Kilometer waren dann flach oder sogar leicht abfallend. Beeindruckend nach wie vor der ausgesetzte Straßenverlauf.


In steilstes Gelände trassierte Route


Lago di Toblino, aus 750 m Höhe


In Ranzo (750 m) angekommen, war gerade High Noon, die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel, und ich gönnte mir in einer Kneipe eine Trinkpause. Rückwärts musste ich wiederholt anhalten, um diesen phantastischen Ausblick nochmal zu genießen. Dann mit Karacho runter nach Vezzano, zurück nach Sarche und den zweiten (kurzen) Anstieg über 4 Serpentinen hoch zum Radweg über der Sarcaklamm. Diese Strecke, kaum weniger spektakulär als der gerade beschriebene Anstieg, bin ich bereits mehrfach gefahren und ist von mir auch ausführlich beschrieben (z.B. hier und hier).
In Ponte Arche begann der dritte Anstieg Richtung Passo Duron (1000 m). 600 Höhenmeter auf 10 Kilometer sind für sich allein eigentlich kein Problem, aber nach 65 Kilometern und bei dieser Hitze schaffte er mich doch ganz schön. Zudem liegt der Großteil der Strecke frei in der Landschaft, erst am Schluss führt sie durch den Wald. Dennoch ließ sich der komplette Anstieg sehr flüssig fahren, denn die Steigung erreichte nie furchterregende Werte, und viele Kurven und Kehren sowie mehrere kleine Ortschaften machten das Ganze zu einem durchaus abwechslungsreichen Untenehmen.


Hinweisschild in Ponte Arche am Fuß des Passo Duron


Passfoto

Die Abfahrt war dann sehr kurz, bog ich doch in Bleggio Superiore Richtung Fiavé ab, um von dort noch den Ballinopass zu überwinden. Was heißt überwinden - da ich mich bereits auf über 600 Metern Höhe befand, waren nur noch etwas mehr als 100 Höhenmeter zu schaffen. Das war selbst nach 85 Kilometern ein Klacks, und dann folgte die großartige Abfahrt vorbei am Tennosee und durch Pranzo runter nach Riva.


Letzter Anstieg ist geschafft


Welch schönes Motiv zum Abschluss: der Tennosee


 
 
  Letztes Update: 29.10.2018
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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