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  Passo Valparola-Buchenstein-Campolongo 22.10.2017 04:22 (UTC)
   
 

Passo Valparola (2192 m) - Passo Falzarego (2105 m) - Buchenstein - Passo Campolongo (1875 m)
 
Unsere erste Runde war mit 52 Kilometern und etwas über 1300 Höhenmetern nicht gerade überdimensioniert. Andererseits präsentierte sich der Valparolapass allein für sich als ganz schöner Brocken, denn immerhin mussten wir hier auf 13 Kilometern 800 Höhenmeter überwinden.
Nachdem es die Tage vorher geregnet hatte und die Berge in dichte Wolken gehüllt waren, riss es erfreulicherweise auf und wir konnten losziehen. Allerdings war von sommerlichen Temperaturen nichts zu spüren, sodass wir ziemlich warm eingepackt auf unsere Räder stiegen.


Manu, Andi, Nico, ich und Wolfgang vor dem Start - gut eingepackt!

Zunächst einmal konnten wir es rollen lassen - 5 Kilometer hinunter nach La Villa. Warm wurde uns dabei nicht, eher im Gegenteil. Das änderte sich aber gleich, nachdem wir im Ort rechts abgebogen waren. Nochmal kurz bergab, dann begann sofort der Anstieg zum Valparolapass. Ein Kilometer mit 8 % Steigung brachte uns auf Betriebstemperatur. Dann wurde es bis zum Ort St. Kassian wieder flacher, ehe uns dort erneut ein Kilometer mit 10 % Spitze erwartete. Allerdings flachte die Straße dann nochmal deutlich ab, sodass wir durchaus Muße hatten, die Landschaft zu genießen. Zur Linken beherrschte die Kreuzkofelgruppe die Szenerie, und vor uns machten sich die Tofanen breit. Die Straße präsentierte sich durchwegs in sehr gutem Zustand, sodass das Fahren richtig Spaß machte.
Ab Kilometer 12 ging es dann allerdings zu Sache. Auf den letzten 8 Kilometern bis zur Passhöhe, die wir schon sehr früh ausmachen konnten, fiel die Steigung nur noch selten unter 8 % (sieht man mal vom letzten, etwas flacheren Kilometer ab). Nach und nach wurde der Wald durch hochalpine Landschaft abgelöst. Auf der Passhöhe erwartete uns neben kaltem Wind eine Geröllwüste, die von einem Felssturz vom kleinen Laguzuoi stammt. Dort oben tobten sich übrigens im Ersten Weltkrieg österreichische und italienische Soldaten aus und durchlöcherten den Berg mit Stollen und Gängen. Diese kann man heute noch begutachten, indem man bequem mit der Seilbahn vom Falzaregopass hinauffährt.



Fotohalt ungefähr 5 km vor der Valparola-Passhöhe



Blick zurück ins Tal



Auf der Passhöhe



Passhöhe: Unwirtliche, aber faszinierende Landschaft



Blick hoch zum kleinen Laguzuoi
Dann mal etwas Neues: Wir fuhren zu einem Pass hinunter. Nur knapp 1 Kilometer unterhalb des Valparola befindet sich nämlich die Passhöhe des Falzarego, die Teil der Großen Dolomitenstraße ist und zu der ich bereits 2008 und 2009 hochgestrampelt war. Dort hielten wir uns allerdings wegen der Kälte nicht länger auf und stürzten uns in die Abfahrt hinunter ins Buchenstein..
Diese ist 12 Kilometer lang und machte einen Riesenspaß. Gut ausgebaute Straße (die es erlaubte, Wohnmobile zu überholen ), weit auseinandergezogene Kehren, dazu die Sonne, die sich immer mehr durchkämpfte - herrlich. Unten in Cernadoi war es schon richtig angenehm warm.


Auf der Falzarego-Passhöhe. In der Bildmitte die Straße zum Valparolapass



Galerien-Baustelle unterhalb der Passhöhe



Passstraße beim Albergo Sasso di Stria; im Hintergrund die kunstvoll
angelegte Trasse mit dem Kehrtunnel




Kehre bei Cernadoi. Hier beginnt das Buchenstein (Livinallongo)
Als äußerst angenehm erwies sich dann die Fahrt ins 9 Kilometer entfernte Arabba. Wir fuhren im Tal des Flüsschens Cordevole, kamen durch einige scheinbar gottverlassene Ortschaften und mussten uns wegen des weitgehend flachen Streckenverlaufs nicht weiter anstrengen. Erst kurz vor Arabba hieß es wieder etwas kräftiger in die Pedale treten.
Damit waren wir auch schon mitten im zweiten Anstieg des Tages hoch zum Campolongopass. Der weist zwar Steigungsspitzen von über 9 % auf, ist aber nur 4 Kilometer lang. Leider trübte sich der Himmel wieder ein, sodass wir vom sonst so tollen Sella-Panorama nicht viel mitbekamen. 6 Kehren, dann waren wir oben.


Wolfgang am Campolongopass
Sehr schön, aber auch recht kurz, war dann wieder die Abfahrt hinunter zu unserem Startort Corvara.


Grüß Gott in Corvara
Fazit: Eine tolle Runde, die lediglich besseres Wetter verdient gehabt hätte. Von der Landschaft bekamen wir nämlich nicht so viel mit, und auf den Passhöhen war es wegen der niedrigen Temperaturen nicht ratsam, sich länger aufzuhalten.
 
 

 

 
  Letztes Update: 02.10.2017
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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