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  Sarcatalrunde - mal anders (2016) 22.10.2017 04:22 (UTC)
   
 

Passo Ballino (750 m) - Ponte Arche - Sarche - Lago di Cavedine (66 km, 1150 Hm)

Diese Runde war ich in leicht abgeänderter Form und in umgekehrter Richtung bereits zweimal gefahren, aber genau genommen müsste sie für jeden einigermaßen ambitionierten Radler bei jedem Gardaseebesuch ganz oben auf der To-Do-Liste stehen. Sie ist nämlich auch für den nur durchschnittlich Trainierten problemlos zu schaffen; der eigentliche Reiz liegt in der landschaftlichen Schönheit mit einigen sogar spektakulären, ausgesetzten Straßenstücken (trotzdem ungefährlich, da abgesichert) in der Sarcaschlucht zwischen Ponte Arche und Sarche.
Dieses Mal gewann ich für diese Runde meinen Kumpel Heiko (dem ich auch den Großteil der Fotos in diesem Beitrag verdanke) als Mitstreiter. Dieser war seit 2 Wochen mit dem Wohnmobil unterwegs und hatte in Frankreich bereits "Kleinigkeiten" wie den Galibier, Glandon oder Iseran mit dem Rad bezwungen.
Als erster und einziger Pass wartete der Passo Ballino auf uns, eigentlich ein "Zwerg". Dennoch sind von Riva aus gut 700 Höhenmeter zu bewältigen, was bei einer Länge von 15 Kilometen einem Durchschnitt von 5 % entspricht. Vor allem der Abschnitt über Pranzo bis zum Tennosee lässt sich wunderbar befahren. Viele Kehren, einwandfreier Belag und gleichbleibende Steigung (ich musste nicht ein einziges Mal schalten!) sorgten zusammen mit beeindruckenden Ausblicken zum Gardasee für ungetrübten Fahrgenuss.


Kurz vor Pranzo


Der Autor im Anstieg

Danach folgte sogar eine kurze Abfahrt, bevor ein kurzes, steileres Stück aus dem Felsental heraus zum Dorf Ballino und dann flach zur auf einer almenähnlichen Anhöhe befindlichen Passhöhe führte.


Mit Heiko auf dem Ballinopass
 
Die Abfahrt hinunter nach Ponte Arche ist wenig aufregend, bietet aber in zunehmenden Maße schöne Blicke Richtung Brenta. Ponte Arche selbst ist nicht der Rede wert, und wir wählten von dort aus nicht die Hauptstraße Richtung Sarche (starker LKW-Verkehr!), sondern eine Alternativroute über die Orte Stenico und (welch schöner Name!) Villa Banale. Dass wir uns damit noch einen 2 Kilometer langen Zehnprozenter einhandelten, war uns vorher nicht bewusst, aber hinter Stenico bot diese Route, die nun den Charakter einer Höhenstraße besaß, tolle Panoramablicke.


Blick von der Höhenstraße auf Ponte Arche


Abfahrt hinunter nach "Villa Banane"

Später trafen wir dann wieder auf die Hauptstraße; der Ort der Einmündung ist nicht weniger spektakulär.


Brücke über die Sarcaschlucht
 
Sehr erfreulich war die Tatsache, dass der vor ca. 5 Jahren begonnene Radweg mittlerweile fertig ist (verläuft zum Großteil auf der abenteuerlichen alten Straßentrasse). So bekommt man nicht nur eine umwerfende Landschaft zu Gesicht; auch die 3 Tunnels, die mit der neuen Straße angelegt wurden, können so umfahren werden.


Nagelneuer Radweg auf abenteuerlicher Trasse


Blick hinunter nach Sarche

Erst im Bereich der Abfahrt nach Sarche trifft man wieder auf diese und kann in 6 großzügig angelegten Serpentinen hinunterrauschen.
Nach einem Cappuccino machten wir uns auf den Rückweg. Diesmal wählten wir die Route zum Lago di Cavedine und durch den Maroche-Felssturz. Ein letztes Highlight einer tollen Runde, deren finale Kilometer auf dem Radweg nach Arco führten und die mit einem Abstecher in die wunderbare Altstadt endete.


Lago di Cavedine


Maroche-Felssturz


Prost auf eine tolle Radrunde!



Höhenprofil

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  Letztes Update: 02.10.2017
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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