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  Passo Bordala (2016) 16.12.2017 05:15 (UTC)
   
 

Passo Bordala (1253 m)

Der Passo Bordala liegt nordöstlich des Gardasees und besitzt eigentlich zwei Auffahrten: Die aus Aldeno vom Norden her und die Südauffahrt von Loppio (gelegen an der Hauptverkehrsstraße aus Rovereto zum Gardasee). Es gibt aber noch eine dritte Möglichkeit zum Pass hochzufahren, und das ist die schwerste: Von Arco aus über den Passo St. Barbara und Ronzo Chienis. Und weil schon der St.Barbara allein ein ganz schöner Brocken ist (13 km mit 1050 Höhenmetern), versteht sich von selbst, dass der Gesamtanstieg zum Bordala mit 19 km (davon 17 km bergauf) und 1350 Höhenmetern in die Kategorie "HC" gehört und sonst nirgendwo hin.
Ich startete von Torbole aus auf dem Radweg nach Arco. Wieder waren geschätzt Tausende unterwegs, aber das sollte sich später schlagartig ändern. In Arco kurz auf die vielbefahrene Straße nach Nago, dann in Bolognano links ab. Hier beginnt - mit "Monte Velo" ausgeschildert - der knüppelharte Anstieg zum Passo St. Barbara.


Die erste Hürde: 1050 Höhenmeter zum Passo St. Barbara
 
Für die nächste Stunde hieß es nun: Abschied nehmen von zweistelligen Geschwindigkeiten. Ich war ja schon viermal oben (genauere Beschreibung daher hier), aber immer mit dem Trekkingrad und damit einer Dreifachkurbel mit entsprechender Übersetzung. Mit dem Rennrad waren vor allem die ersten 5 km (Durchschnittssteigung über 10 %) fast eine Tortur. Der Schweiß lief an diesem schwülheißen Vormittag in Strömen, und ich war froh, als die Straße zunehmend in den Wald eintauchte. Ich überholte zwar einige Mountainbiker mit ihren Mini-Übersetzungen; wer sich mehr anstrengen musste, war indes nicht schwer zu erraten.
Weiter oben wurde es dann zum Glück flacher, und am Passchild waren die Anstrengungen fast vergessen.


Zum fünften Mal hier, aber immer wieder ein sportliches Highlight!
 
Dann im Volltempo bei 14 % Gefälle runter nach Ronzo Chienis. Diesmal gabs allerdings noch nicht den tollen Apfelstrudel; erstmal sollte noch die "Kleinigkeit" hoch zum Passo Bordala bewältigt werden. Gleich in Ronzo gings deftig los, und noch zwei Doppelkehren mit weit über 10 % brachten mich fast an den Anschlag. Zum Glück erleichterten Flachstücke das Ganze, und der letzte Kilometer war eher zum Ausrollen. Insgesamt ist diese 4 km lange Auffahrt nicht sonderlich spektakulär, dazu ist der Pass zu niedrig. Aber wenn man "oben" ist, weiß man durchaus, was man geleistet hat!


"Nur" 1250 m hoch, aber von exquisiter Güte: Der Passo Bordala
 
 
Grandios natürlich die 15 km lange Abfahrt hinunter nach Loppio (unterbrochen selbstverständlich in Ronzo Chienis in der Bar Martinelli). Sehr gut ausgebaute Straße, weite Kehren und Kurven - Radlerherz, was willst du mehr?


Tolle Abfahrt - tolles Panorama



Kirchturm ohne Kirche - dieser Eindruck entsteht in Valle
St. Felice. Zwei Zypressen trennen den Turm
vom Kirchenschiff.

Ab Loppio nutzte ich dann den Radweg nach Nago/Torbole, um mich dann durch das Verkehrsgewühl zurück nach Riva durchzukämpfen.
Diese Tour ist - obwohl mit 50 Kilometern nicht übermäßig lang - wirklich nur etwas für Hartgesottene. Insgesamt 8 km mit einer Durchschnittssteigung jenseits der 10 % sorgen für dicke Oberschenkel. Nicht nur des Apfelstrudels in Ronzo Chienis wegen lege ich sie aber jedem ambitionierten Radler ans Herz.


Höhenprofil

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  Letztes Update: 02.10.2017
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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