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  Seenrunde (2016) 18.11.2017 08:07 (UTC)
   
 

Zu den Seen im Sarcatal (62 km, 570 Hm)


Diese Runde führte mich ins Sarcatal, welches von Riva aus in nördlicher Richtung verläuft. Ein super angelegter Radweg, der von Torbole aus bis nach Sarche führt, bildet die erste Hälfte dieser Zweistundenfahrt. Den Rückweg kann man sich aussuchen: Hauptstraße (nicht zu empfehlen; teilweise sehr dichter Verkehr), entlang des Lago di Cavedine (schönste Stecke) oder über den Passo St. Udalrico (für die Pässesammler; dann dauerts allerdings etwa eine halbe Stunde länger).
Um eins gleich vorwegzunehmen: Dies ist eine Genussrunde, ohne irgendwelche Schwierigkeiten, einfach so zum Seele baumeln lassen. Ich wählte die anspruchsvollste Variante (die dann allerdings die Bezeichnung "Seenrunde" nicht ganz verdient, da der Lago die Cavedine hinter einer Hügelkette rechts liegen gelassen wird), die mit dem Passo St. Udalrico (587 m) sogar einen ausgeschilderten Pass mit einer tollen Abfahrt beinhaltet; aber das wars dann auch schon mit dem, was zumindest ein bisschen in die Beine geht.
Start war in Torbole, wo die einzige Schwierigkeit ist, durch die Autokolonnen auf den Radweg zu gelangen. Dieser verläuft - grob gesagt - immer entl
ang der Sarca, also flach.


Radweg, von blühendem Oleander eingerahmt


Radweg: Überquerung der Sarca

Ein Temporausch war indes nicht zu erwarten, da dieser Radweg sehr stark frequentiert ist und man entsprechende Vorsicht walten lassen muss. Er führt durch die Ortschaften Arco, Dro und Pietramurata; vor allem in beiden ersteren ist Orientierungssinn durchaus angebracht, denn die Beschilderung ist, gelinde gesagt, dürftig. Ich habe mich in Dro verfahren, erreichte aber trotzdem sehr entspannt das 22 km entfernte Sarche.
Dort beginnt der schönste Teil der Strecke, entlang des Lago di Toblino. Türkisblau schimmert der See, die Straße (nagelneuer Belag!) ist gesäumt von Zypressen, Zedern, Pappeln und uralten Platanen. Fast nahtlos schließt sich der Lago di S. Massenza an. Der Ort S. Massenza (uriges Ortszentrum!) ist aber genau genommen ein einziges Kraftwerk - der optisch abstoßendste Teil dieser Runde. Aber lieber Wasserkraft als Kohle- oder gar Atomkraft!
Nach S. Massenza gings hoch nach Padergnone (Vorsicht! Im Ort kann man sich leicht verfahren!), wo der "Anstieg" zum Passo St. Udalrico beginnt. Dieser ist zwar 12 km lang, aber nur im Schlussteil erwähnenswert steil (7 %). Ein Blick auf den Lago di Cavedine bleibt durch den Maroche-Felssturz leider verwehrt. Durch diesen führt aber eine tolle Abfahrt, bei der auch die Ortschaft Drena (mit eindrucksvoller Burg) durchquert wird. In  Dro gönnte ich mir ein Eis und fuhr dann auf dem Radweg über Arco nach Riva zurück.


Höhenprofil


 
  Letztes Update: 02.10.2017
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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